Vom Glück, zu arbeiten wie ich es brauche

By Annette Hempel | Fokus

Jul 27
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Vom Glück, zu arbeiten wie ich es brauche

In den letzten Tagen und Wochen hatte ich sehr viele Kennenlerntermine mit Noch-Nicht-Klient*innen. Ich freue mich über jede, die ich kennenlernen darf und über jede Geschichte, die Menschen zu mir treibt.

Ich empfinde es als ein großes Glück, dass ich mit Anfang 40 nochmal dieses Studium zur Supervisorin & Coach (FH/DGSv) durchlaufen habe und dass ich nun seit ein paar Jahren mit Menschen vertrauensvoll arbeiten darf.

Meine Arbeit besteht aus meiner Haupttätigkeit als Senior Marketing Manager bei einem tollen StartUp im Bereich Software und aus meiner freiberuflichen Tätigkeit als Supervisorin & Coach. Gerade diese zwei Seiten meines Arbeitslebens machen mich glücklich und zufrieden: morgens angestellt im Marketing, eingebettet in ein wunderbares Team, danach Coach & Supervisorin.

Dies ist für mich ideal, weil ich einerseits die Arbeit mit Kollegen liebe und ich andererseits die Themen Marketing & Sales sehr gerne „beackere“, meine Arbeit wird gebraucht: ein Unternehmen muss sichtbar sein, wahrgenommen werden. Ich mag den Austausch und das Fachsimpeln mit Kollegen, den Kontakt mit Interessenten und Kunden, die Beziehungspflege. Außerdem werde ich so auch täglich daran erinnert, wie es ist, wenn man nicht machen kann was man will und sich abstimmen muss. Würde ich nur alleine arbeiten, dann müsste ich mich nie reiben, nie nachgeben, nie zurückstecken – dann hätte ich immer den besten Vorschlag und müsste ihn nicht verteidigen oder modifizieren. So lerne ich jeden Tag dazu und stehe mit beiden Beinen auf dem Boden und rede vom echten Leben und nicht vom grünen Tisch aus.

Des Weiteren begleite ich als Coach Menschen durch ihren Veränderungsprozess und nutze meine Stärke des empathischen Zuhörens und hineinfühlen Könnens. Hier werden andere Bereiche meiner Persönlichkeit und Professionalität gefordert und ich lasse mich auf jede Klientin immer wieder neu ein. Es macht mir Freude zu sehen wie sich Menschen entwicklen, wie Sie nach und nach Ihren Wünschen und Zielen näher rücken. Die fröhlichen und zuversichtlichen Augen mit denen Sie unsere Sitzung verlassen, das macht mich zufrieden.

Ich möchte jedem Mut machen, der noch auf dem Weg zu einem guten und zufriedenen Berufsleben ist. Sicher ist es nicht immer einfach, den Weg zu finden und dann auch konsequent zu verfolgen – dabei noch unterscheiden können ob man auf eine Sackgasse zusteuert oder ob es sich nur um einen einfachen Holzzaun handelt, den man leicht überwinden kann. In meinem Leben hat sich meine andauernde Suche gelohnt und letztlich habe ich gefunden, was ich brauchte.

 

​Mein Motto lautet:

"Die  Dinge  sind  nie  so  wie  sie  sind.  Sie  sind  immer  das,  was  man  aus  ihnen  macht.”
                                                                           Jean Anouilh

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